“Im Bereich der Anzeigen für mobile Endgeräte gibt es noch sehr viel Entwicklungsbedarf” – Dr. Alfons Schräder im Interview

Fragen an Dr. Alfons Schräder, Referent auf der 5. Mobile-Publishing-Konferenz „Tablet Publishing, Cloud Reading und Augmented Reality – Kundennahe Business- und Produktkonzepte für Mobile Content” am 13. Mai 2013

 

 1) Herr Dr. Schräder, auf der Mobile-Publishing-Konferenz der Akademie sprechen Sie über Geschäftsmodelle für mobile Angebote. Wie sehen Abo-Modelle der Zukunft aus?

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Dr. Alfons Schräder

Es ist für die Zukunft eines hochwertigen Journalismus wichtig, dass wir auf die Bereitschaft der Leser setzen, für guten Content etwas zu bezahlen – so wie es sich in vielen Teilen des Printgeschäftes etabliert hat. Eine hundertprozentige Abhängigkeit von Werbeerlösen und eCommerce schadet auf Dauer dem Qualitätsjournalismus, da er die redaktionelle Unabhängigkeit gefährdet. Weiterlesen

App-Erstellung mit Adobe InDesign – Interview mit Michael Kokoscha

InDesign ist als DTP-Programm zur Erstellung von Printmedien bekannt. Wie kommt es, dass man mit dem Programm auch Apps produzieren kann?
Adobe selbst und einige andere Anbieter liefern Plug-Ins für InDesign, mit denen man Single- (einzelne Titel) oder Kiosk-Apps (Buchladen, Zeitschriften mit mehreren Ausgaben) für verschiedene Plattformen produzieren kann. Da InDesign nicht nur das Erstellen von Print-Layouts, sondern auch die Einbindung von multimedialem Content beherrscht, bringt das Programm selbst bereits die wichtigsten Grundlagen mit.

 

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4 Fragen an… Teil IV: Dr. Ralf Ueding, Ganske, “Mit Tablet-Formaten erreicht man eher die klassischen Leser”

1) Native vs. Web App, Cloud Technologien, Social Computing etc. – Welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten und was wird 2012 die größte Herausforderung für Sie als Mobile Publisher sein?

Dr. Ralf UedingNatürlich beschäftigen wir uns laufend mit Fragen der technologischen Plattformen und der entsprechenden Nutzer, für die wir unsere Apps konzipieren. Bislang dominierte der native App-Ansatz unser Handeln, weil nur damit eine optimale Performance der App-Features auf die jeweilige Smartphoneplattform möglich war.  Durch die zunehmende Vielfalt der Android-Geräte wird aber das Thema html5-basierter-Apps deutlich verstärkt. Insgesamt werden wir 2012 aufgrund der weiter zunehmenden Gratis-Mentalität in den verschiedenen App-Stores noch stärker vor der Herausforderung stehen, funktionierende Businessmodelle für Apps mit qualitativen Verlagsinhalten zu finden – ein Verschenken der kostbaren Inhalte unserer Verlagsgruppe kommt für uns keinesfalls in Frage. Weiterlesen

4 Fragen an… Teil III: Thomas Pyczak, Chip, “In 5 Jahren wird der Umsatzanteil mit digitalen Medien und Produkten bei über 80 % liegen”

Interview mit Thomas Pyczak, CEO, Chip Communications / Chip Xonio Online, zum Thema Mobile Publishing

1) Native vs. Web App, Cloud Technologien, Social Computing etc. – Welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten und was wird 2012 die größte Herausforderung für Sie als Mobile Publisher sein?

 

Thomas PyczakDie Kernfrage ist: Wie kann CHIP die führende Rolle als Berater des digitalen Ichs auch in der mobilen Welt einnehmen? Die größte Herausforderung besteht darin, mobile Produkte zu kreieren, die die Menschen lieben. Die es unter das Dutzend Apps schaffen, die für den Nutzer wirklich relevant sind und nicht nur Spielerein, die schnell wieder vergessen und gelöscht sind. Produkte, für die sie auch bereit sind, Geld auszugeben. Oder bei denen sie Werbung tolerieren, idealer Weise genießen. Weiterlesen

4 Fragen an… Teil II: Stefan Eiselein, Vogel Business Media, “In der Spitze werden (…) die Umsatzanteile der digitalen Produkte in 5 Jahren bei 50 % liegen”

Interview mit Stefan Eiselein, Leiter Vogel Future Group & Mitglied der Geschäftsleitung, Vogel Business Media

 

1) Native vs. Web App, Cloud Technologien, Social Computing etc. – Welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten und was wird 2012 die größte Herausforderung für Sie als Mobile Publisher sein? 

Grundsätzlich sind wir getrieben von den Markterfordernissen unserer Werbekunden wie auch von den Bedürfnissen unserer User. Hier erweitern wir zunächst unsere klassischen Zeitschrifteninhalte um multimediale Formate und entwickeln hierfür gemeinsam mit den Werbekunden schlüssige Vermarktungskonzepte. Daneben setzen wir weiter auf Bedürfnisanalysen, um sowohl mittels Apps aber auch Social Computing neue Produkte mit praktischem Mehrwert für unsere User zu launchen. Weiterlesen

4 Fragen an… Teil I: Christian Röpke, GF ZEIT Online, “Wir erleben derzeit im Online-Geschäft ein sehr dynamisches Erlöswachstum”

 

1) Native vs. Web App, Cloud Technologien, Social Computing etc. – Welche Themen und Hauptfragestellungen beschäftigen Sie aktuell am meisten und was wird 2012 die größte Herausforderung für Sie als Mobile Publisher sein?

 

Im Bereich unseres mobilen Internetangebotes haben wir zwei große Herausforderungen: (A) Die Weiterentwicklung des redaktionellen Angebotes auf mobilen Geräten, um den zunehmenden Trend der mobilen Nutzung auch inhaltlich noch gerechter zu werden als bisher, sowie unsere diversen Verlagsangebote (z. B. der Stellenmarkt auf ZEIT ONLINE, die ZEIT ONLINE Studiengangsuchmaschine) entsprechend mobil zu optimieren und (B) die Entwicklung von neuen und zukunftsfähigen Werbemitteln für unser mobiles Angebot, um auch der Werbewirtschaft entsprechende Möglichkeiten zur Markeninszenierung zu bieten. Weiterlesen

“Mobile Werbung wird noch häufig unterschätzt” – Christoph Zeidler, SAP.info, zu Mobile Publishing von Unternehmen

Das Hype-Thema Social Media ist nach wie vor in aller Munde. Wie kann man sich als Unternehmen von all den Facebook/Google+-Pages und Twitter-Accounts absetzen?

Ich habe das Gefühl, dass der Hype langsam nachlässt, und das ist gut, weil es zeigt, dass Social Media normal geworden ist. Hypes sind nie gesund, wie überall gilt es, die Dinge mit Maß und Ziel anzugehen. Und genau das ist wichtig: Sich selbst Ziele zu setzen und deren Erreichen auch zu messen. Es geht also nicht darum, sich abzusetzen, sondern diese Kanäle sinnvoll einzusetzen – immer mit der Zielgruppe im Blick. Weiterlesen

“Ich gehe davon aus, dass sich das Blatt im kommenden Jahr flächendeckend in Richtung Android wendet” – Interview mit Volker Oppmann

Herr Oppmann, zum 1. August haben Sie Ihre Digitalschmiede Textunes an Thalia verkauft. Seither sind Sie für die Hagener Buchhandelskette Ansprechpartner für alle Fragen rund um E-Books, Apps und Co. Was hat sich für Sie und Ihr Team dadurch verändert?

So paradox es sich vielleicht auf den ersten Blick anhören mag: Wir haben durch den Verkauf einen großen Grad an Freiheit gewonnen, nicht zuletzt dank des Vertrauens und der Wertschätzung, die uns unsere Hagener Kollegen entgegenbringen. Durch die neue Konstellation haben wir zudem die Möglichkeit, nun eine ganze Reihe von Initiativen anzustoßen, die ansonsten wahrscheinlich für immer als bloße Konzepte in der Schublade geblieben wären.
Persönlich schätze ich insbesondere den offenen und konstruktiven Umgangston auf allen Ebenen. In einem Satz: Wir haben eine Menge zu tun, enorme Herausforderungen vor uns, aber auch eine Menge Spaß an der Arbeit. Ich könnte mir aktuell keinen Job vorstellen, der spannender wäre.


Aktuell entwickeln Sie eine App, mit der u. a. eine digitale Verfügbarkeitsabfrage für alle Thalia-Buchhandlungen möglich sein soll. Was ist außerdem geplant, um den Leser dabei zu unterstützen, dass er im (digitalen) Bücherdschungel genau das findet, was ihn interessiert?

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„Gut konzipierte Apps sind zielgruppenspezifische Apps“ – Gespräch mit Steffen Meier und Christian Hoffmeister über die Entwicklung von Apps für iPad, Android Tablet & Co.

Steffen Meier
(Verlagsleiter Online, Verlag Eugen Ulmer)

Christian Hoffmeister
(Geschäfts-führender Gesellschafter, Bulletproof Media)

 

 

 

 

 

 

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Frau Dr. Steinröder über Mobile Publishing

Dr. Martina Steinröder

Mobile Publishing – ein weites Feld vom E-Book im pdf-Format bis hin zur Anwendung speziell für iPhones oder iPads: Was verstehen Sie genau darunter?
Dr. Martina Steinröder: Mobile Publishing umfasst alle Angebote von Verlagen, die auf mobilen Endgeräten von E-Book-Readern über iPhone und andere Smartphones bis zu iPad, Tablet-PCs und Netbooks genutzt werden können.

 

Die Angebotsmöglichkeiten für Verlage gehen damit weit über das Publizieren von digitalisierten Printwerken hinaus. Zum Mobile Publishing gehören auch multimediale Produkte, Anwendungen, z.B. Apps, mobile Lernumgebungen, mobiler Zugriff auf Datenbanken, Location Based Services und auch mobile Dienstleistungen. Die Chancen für Verlage sind also sehr zahlreich – und Erfolg versprechend.
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